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Trümmerleben

Mein Kopf, wie mein bedauerliches Leben

Ein einziger Trümmerhaufen, eine Scherbenwelt

Was ist nur passiert? Was ist nur geschehen?

In all der Zeit in der ich schon lebe

Wie konnte all das nur so aus dem Ufer laufen?

 

Warum nur hab ich die Wand nicht gesehen

Auf die ich so zuversichtlich gesteuert habe

Und nicht in eine andere Richtung gelenkt habe?

Weil das bremsen und anhalten nicht möglich war?

Warum hat mich keiner denn aufgehalten

 

Oder haben es doch alle getan und ich habe sie

Nur nicht gehört in meinen Wahn in meiner

Absoluten Eingefahrenheit, die keiner durchdrang

Sind denn alle nur auf taube Ohren gestoßen 

So dass jeder die Lust verlor mich zu retten?

 

Nun steh ich hier mit kaum etwas in der Hand

Habe nichts vorzuweisen, habe nichts geschafft,

außer jeden zu verletzten und wegzustoßen

der mir jemals etwas bedeutet hatte oder bedeutet

habe ich den wirklich jeden verloren?

 

Ich war so blind und doch sehe ich immer noch nicht

So klar wie es sein sollte, aber dennoch klar

Auch wenn um die Zukunft ein grauer Schleier hängt

Weiß ich dennoch das in ihr nichts Gutes liegt

Sonder nur noch mehr Verlust und schmerz

3.10.10 04:56


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Lebenslauf

Wen interessiert es wer ihr seid?

Wo ihr wandeltet und wandelt?

Wen interessiert es was ihr lernt?

Was ihr schon längst vergessen habt?

In ein paar Jahren nur hat man euch doch

Schon längst begraben und vergessen

 

Egal was ihr macht oder nicht,

Egal wie ihr es macht

Egal wann ihr es macht

Es ist immer falsch und unverzeihlich

Und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden

 

Ihr versucht euer bestes und klügstes

Ihr versucht euer schnellstes und stärkstes

Ihr versucht euer höchstes und weitestes

Doch keiner kümmert und würdigt es

Und ihr steht alleine da mit eurer Glanzleistung

 

 

Sie werden es nie anerkennen was ihr tu

Sie werden sehen was ihr gut macht

Sie werden nur mitbekommen was schief läuft

Und das allein ist es, was man in Erinnerung hält

Nach all den Jahrzehnten und taten

 

Ach lasst doch all eure Mühen

Ach lasst doch all euer Bestreben

Ach lasst doch all euer Abhetzten

Es bringt letzten Endes doch nicht wirklich was

Und wird niemanden erreichen

 

 

3.10.10 04:30


Scherbenwelt

In den Scherben einer Hoffnung,

liegen die Kinder eines toten Reiches,

welches jung verdorrte und verstarb,

so das der faulig fruchtige Boden,

die Farbe des Blutmondes annahm

 

Welches trübe Schicksal erwartet nun,

die Früchte des mächtigsten Baumes,

da nun kein Vogel mehr für ihn singt,

keine Kinder an ihm mehr spielen und

nur noch die Leichen an ihm schaukeln

 

Der Weg auf dem alles einst wandelte,

ist gepflastert worden mit Bruchstücken,

vor Jahrhunderten gegebener Versprechen,

an die ich kein Mensch mehr erinnert,

da sie all diese Schwüre verdrängten

 

Die Zukunft birgt keine Geheimnisse mehr,

wenn man alle Schrecken schon gesehen

und alles Gute schon einmal nieder ging,

wenn sie klarer ist als die Vergangenheit

und das Jetzt nur noch trübes Wasser ist.

 

Geier und Raben zieren den Himmel dort,

wo einst mächtig Schäfchenwolken regierten,

die durch den Anblick der Erde flüchteten,

welche durch dunkle Schatten einer Rasse,

so entsetzlich geformt und gestaltet wurde

 

Falsche Heiländer und Propheten preisen

Immer wieder eine wunderbare Zukunft an,

Doch selbst ihre Schafe wissen eigentlich,

das es für sie nur noch den einen Weg,

zu ihrer eigenen Schlachtbank existiert

11.9.10 15:38


Anklage

Wer bist du überhaupt,

das du deinen Finger hebst?

Wer bist du eigentlich,

das du mich hier anklagst?

Du musst verdammt high sein

Die Schuld von dir zu weisen

 

Ich weiß dass ich schuldig bin,

das in ihr eine ganze Welt starb,

das all ihre Freude aus ihr wich,

doch wer gab ihr den letzten Stoß?

Auf wen hatte sie denn vertraut

Und wurde dann doch enttäuscht

 

Ich weiß dass ich sie soweit brachte,

das sie verbittert und einsam wurde,

das sie ihre Hoffnung verlor

doch wer stahl ihr allerletztes Gut?

Die Würde die sie hier hielte

Und sie vor Schlimmeren bewahrte

 

Wer bist du überhaupt,

das du deinen Finger hebst?

Wer bist du eigentlich,

das du mich hier anklagst?

Du musst verdammt high sein

Die Schuld von dir zu weisen

 

Ich weiß dass ich sie irre machte,

das niemand ihr mehr glaubte,

das jeder sich von ihr abwandte,

doch wer nahm ihr ihren Verstand?

So das sie sich selbst misstraute

Und sie der Realität entschwand.

 

Wer bist du überhaupt,

das du deinen Finger hebst?

Wer bist du eigentlich,

das du mich hier anklagst?

Du musst verdammt high sein

Die Schuld von dir zu weisen

 

Ich weiß dass ich ihr das Messer gab,

das für sie Erlösung bedeutete,

das für sie ein neuer Plan wurde,

doch wer nahm ihre zarte Hand?

Die sich noch ein wenig sträubte

Und half ihr bei dem Schnitt.

 

Wer bist du überhaupt,

das du deinen Finger hebst?

Wer bist du eigentlich,

das du mich hier anklagst?

Du musst verdammt high sein

Die Schuld von dir zu weisen

 

Also klage mich hier gefälligst nicht an

Wenn du genauso schuldig daran bist

Mann muss schon verdammt high sein,

um sein eigenes Vergehen zu über sehen

11.9.10 15:27


Abschied

Du fragtest mich doch einst

warum ich so satt bin

von den Menschen, von meinem Leben.

Ich gab dir nur schweigen

kein einziges Wort sagte ich,

weil ich die Antwort nicht wusste


Doch heute kann ich dir sagen

warum ich nicht mehr will

Der Grund ist das Leben selbst,

trotz all seiner Wunder und Schönheiten,

dies alles ist nicht genug, für mich,

um seine Schatten zu verdrängen.


Ich spreche von all den Häßlichkeiten

die uns Tag ein Tag aus begegnen.

All die Verlogenheiten

der Gesellschaften auf dieser Welt,

All die Trüben Erinnerungen

die nur sehr zäh verblassen


Mein Wunsch zu sterben

ist vielleicht feige,

nein es ist mit Sicherheit eine Feigheit,

doch kann man es mir denn

wirklich übel nehmen?

Nur weil ich nicht mehr sein will?


Du kannst schreien und zetern

wie du nur kannst oder willst.

Es ändert rein gar nichts an mir,

an meinem festem Vorhaben

Ich war nur hier um dir zu sagen

warum ich mich verabschieden werde

18.4.10 03:08


Diffuse Bilder

Ich steh auf dem Felde meiner Unschuld
umgeben von dunklen Schatten
vergangener und zukünftiger Tage
Kein Licht was mir einen Weg weißt,
hinaus aus diesem fürchterlichen Nachtmahr

Gefangen in meiner eigenen Katatonie
nicht fähig meine Angst hinaus zu schreien
Höre ich ihren Marsch in der Finsternis
Höre ihre donnernden Kriegstrommeln
Höre ihre markerschüternde Gesänge

Welch Kakophonie all meiner Sinne
Ein wahrer Wahn weht mir entgegen
Endet hier und jetzt für mich das Diesseits
Obwohl ich noch so jung in den Jahren?
Bin ich schon wirklich an Jordans Grenze

Ach bitte ihr schrecklichen, mächtigen Geister
spricht doch nun endlich euren Wunsch aus
Sagt mir bitte den Grund für den Alptraum
Warum ihr mich hier gefangen hält
in diesem uralten magischen Nekropol

Ich halt diese Pandemonium nicht mehr aus.
Sanft und langsam sinke ich ein,
Mit dem Gesicht den kalten Boden berührend
Ich hör auf zu denken und zu fühlen
und lasse mich nur noch hinab treiben

10.4.10 13:11


Kleiner schwarzer Rabe

Ein schwarzer Rabe fliegt vorbei
Im Schnabel ein kleiner Eschenzweig
wohin wohl dieser Rabe reist?
Ist es vielleicht sein Nest,
wo seine Geliebte auf ihn wartet?

Ich schau dem Federvieh nach,
wie er majestätisch seine Flügel schwingt
um immer höher zu kommen,
zu den dunklen Wolken,
die am Himmel aufgezogen sind.

Ich beneide den Krächzenden gar sehr
Ist er doch wirklich frei in dieser Welt,
im Gegensatz zu den Menschen,
die Tag für Tag für Tag,
das selbe traurige Spiel vollziehen.

Ach könnt ich nur wie der Vogel sein
und müsste nicht sitzen und ewig warten
das mein Glück mal kommt.
Ach könnte ich doch nur
an seiner Stelle mein Leben leben.

Aber seinem Leben fehlt etwas
Es ist die Musik, die Kunst, die Literatur
die nur uns zu Verfügung steht
und all die Gefühle,
die wir ständig und immer fühlen

Darum tausch ich nicht mit ihm,
denn ohne die Ausflüge in das Fantastische,
das Surreale, das Künstlich
ist es doch trostlos,
wie das Leben der Menschheit.
14.3.10 15:34


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