Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   last.fm
   Myspace Seite
Letztes Feedback

http://myblog.de/dagarhen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Stumme Schreie

Das Messer raste an ihr herab
zerschnitt ihren schönen Körper
Rotes Blut tropfte auf den Boden
verfärbte den weißen Schnee

Voll von gierig schlagender Wut
Stach er immer wieder auf sie ein
Tausend Löcher in ihrer Brust
sind hier die stummen Zeugen

Fletschend trieb er seine Zähne
in ihren zarten, dünnen Hals
Riss ihr das Fleisch vom Knochen
und schlang es wild hinunter

Seine Augen starrten in ihre eigenen,
Sie schaute nur traurig drein,
doch seine waren kalt und hasserfüllt
so wie seine ganze Handlung

Sie hörte langsam auf zu zucken
doch er machte einfach weiter
Ihr Gesicht verzog sich in Entsetzen
doch kam kein Laut aus ihr heraus

und nur die Sterne vernahmen ihren Schrei
28.1.10 23:38


Werbung


VErlorenes Dasein

Einsam und verlassen wandle ich

durch dieses arg kahle Trostlosigkeit

die einst ein helles Zimmerchen war.

Weinend und in Gedanken vertieft

merke ich nicht wie der letzte Rest

meines einst ach so schönen Lebens

aus mir her raus flieht in das Jenseits


Wie elendiglich muss mein Anblick

für den Außen stehenden Geist sein

der dieses Szenario mit ansehen muss

Was schwirrt ihm wohl durch den Kopf?

Ist es Mitleid mit diesem Verlorenen

der ich letztendlich doch geworden bin?


Was wird wohl hinter all diesen Fenstern,

die mit Vorhängen verborgen sind, sein?

Was werde ich erblicken wenn ich dahinter

zu schauen, wovor ich mich fürchte, wage?

Sind es überhaupt Glasscheiben oder

ist es doch nur Spiegelglas im Rahmen?


Ach welch kindlicher Gedankengang,

der mich in dieser Stille heimsucht

Wer würde denn schon solch ein Zimmer

ohne eine Ausblick nach draußen bauen?

Ein leises Lachen, kaum mehr ein Wispern

entflieht meinen vertrockneten Lippen


Langsam schreite ich zu den Vorhängen

mit zittriger Hand versuch ich danach

sie zu ergreifen und her runter zu zerren.

Wie in Zeitlupe fällt der schwere Stoff

was ich dahinter erblickte erschrak mich

Denn dahinter war nur ein einsames Dasein

4.12.09 15:08


Last der Erinnerung

Seit Stunden schon liege ich

in meinem leeren Bett

und starre an die triste Decke

In meinem Kopf glühen schon

die melancholischen Gedanken

von längst vergangenen Tagen


Doch all die wehen Erinnerungen

haben eine Sache gemein

Sehe ich doch dort ein Gesicht

Eins von einer lang Verflossenen

aus Tagen als unsere schöne Welt

noch für immer unzerstörbar schien


So fade wie diese Gefühle zu ihr

auch sicherlich sein mögen

So schmerzen sie doch umso mehr

wenn sie in solchen kargen Stunden

über meiner Seele langsam einbrechen

und drohen andere Träume zu verschütten


2.12.09 17:47


Heroin

Als ich durch die Straßen ging

in dieser arg tristen leeren Stadt

kam ich an eine finstere Ecke an

Dort stand alleine ein Mädchen


Sie zählte kaum 20 kurze Jahre

sah aus wie ein altes Gespenst

Sie war leicht bekleidetet und

kam sehr langsam auf mich zu


„Heroin,“ sagte sie mir zaghaft

„war das beste was ich je hatte.

Keine Berge mehr zu erklimmen.

Die Welt war dort so langsam

und meine Träume waren nicht

so hoch, um sie heute zu erfüllen“


Es war traurig mit an zu sehen,

wollte sie sich doch erst verkaufen

und ich sollte der Käufer sein,

liegt sie nun weinend vor mir


Ich nahm sie in meine Arme und

flüsterte ihr leise in die Ohren

das alles einmal wieder gut wird.

Doch das war nicht die Wahrheit


„Heroin“ sagte sie mir zaghaft

„War das beste was ich je hatte

Keine Berge mehr zu erklimmen.

Die Welt war dort so langsam

und meine Träume waren nicht

so hoch, um sie heute zu erfüllen“


Ich erzählte ihr diese große Lüge,

um ihre Hoffnung nicht zu töten.

Sie hätte es einfach nicht ertragen

und wäre von der Brücke gesprungen


So nun lebt sie weiter und weiter

in einer Welt in der nur Reinheit,

Intrige, Erfolg und Geld wichtig ist.

Für sie ist es hier der falsche Ort


„Heroin“ sagte sie mir zaghaft

„War das beste was ich je hatte

Keine Berge mehr zu erklimmen.

Die Welt war dort so langsam

und meine Träume waren nicht

so hoch, um sie heute zu erfüllen“

17.11.09 19:15


Erinnerungen an eine ander Welt

Der Wind weht mir durchs Haar,
Ein unsagbar angenehmer Duft,
sinnlich und dennoch anregend,
umgarnt den Sinn meiner Nase

Vögel zwitschern vor sich hin,
auf den herbstfarbenden Bäumen
Eine nie zuvor erlebte Wärme,
erfüllt meinen ganzen Körper

Ich lächel nur noch vor mich hin
und kenne den Grund dafür nicht,
Eine leise Melodie klingt im Ohr,
sie ist fröhlich und äußerst verspielt

Rings um mich herrum ist nichts
außer einem gesunden, starken Wald
und in der ferne schimmert sanft
Der Schnee von einem hohem Berg

Doch langsam ergreift mich,
meine alte bekannte Melancholie,
den es ist nur eine sanfte Erinnerung
in dieser kalten, grausamen Welt
6.11.09 16:41


Bahnfahrt

Auf dem Steig warte ich
doch die Bahn kommt
mal wieder zu spät
nach mehreren Minuten fährt
sie langsam ein und
ich bekomme einen Schock
sie ist voll mit Menschen

Doch ich steige ein
Körper pressen sich an mich
ein Ekel baut sich in mir auf
warum nur müssen
all diese Leute
hier bei mir mit fahren
Gibt es deine keine anderen Züge?

Langsam kriecht ein Geruch
in meine Nase
Ich könnte fast kotzen
bei dem was ich rieche
Es ist eine Mischung
Aus Schweiß, Alkohol
und menschlichem Urin

Doch ich lasse mir
nichts anmerken und denke
und hasse nur im Verborgenen
Sie könnten es doch
eh nicht verstehen
meine Abneigung
gegen alle Mitfahrer

Stunden vergehen und
wir erreichen die erste
Station auf meinem Weg
Massen steigen endlich aus
und ich kann sitzen
Doch in kaum gedachter Ruhe
Nervt mich ein Straßenmusikant

Doch es ist nicht die
einzige schreckliche Musik
die ich durch meine
vernehmen muss
neben mir sitzt ein Jugendlicher
wie ich es eigentlich bin
und dröhnt mit seinem Handy

Ich gucke beide nur böse an
der Straßenmusiker
geht von mir weg, doch
mein Altersgenosse
erfreut sich an meiner Wut
die sich mehr und mehr
in mir staut

Nur noch eine Station
und ich bin an meinem Ziel
ich hoffe endlich auf
Ruhe und Freiheit
Die Bahn stoppt langsam
Ich steige aus
und es beginnt von vorn

5.11.09 00:39


Frage

Mit der ruhe meines Körpers,
kommt die leere meines Geistes
Eine Zeit wie tausend Studen
sitze ich hier und denke nach
was mir wirklich im Leben fehlt?
Werde ich die antwort finden
oder habe ich sie schon längst,
doch kann sie nur durch meine
immer wiederkehrende Fragerei
einfach nicht mehr erkennen?

Bin ich vielleicht nur unzufrieden,
mit dem was ich erreicht habe.
Ist es die Gier nach immer mehr,
die mich mit Melancholie füllt?
Sollte ich nciht zufrieden sein,
mit meinem Materiellenbesitz,
oder brauche ich doch mehr,
als nur lieblose Affairen als Verteib?
Fehlt mir den weirklich nur eins?
Eine liebevolle Person, die ich liebe?

Aber hatte ich diese nicht bereits
und habe ich sie nur verloren,
weil sie aus meinen Fingern rutschte
und ich sie nicht mehr halten konnte?
All diese Fragen über weiter Fragen,
ich kann sie schon seid langem,
nicht mehr für mich beantworten
und so muss ich es aktzeptieren
das diese Leere wird immer da sein,
solange ich dieses triste Leben lebe.

5.11.09 00:39


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung